Hans im Holz
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"hansimholz" im Gespräch

Hans-Jörg, dein Firmenname „Hans im Holz“ erinnert an das Märchen „Hans im Glück“. Bist du ausgezogen, um dein Glück im Holz zu finden?

 (Lacht) „Ja, das kann man so sagen. Als Zimmermann habe ich seit meiner Ausbildung als junger Mann mit Holz zu tun. Dann habe ich meinen Meister gemacht und mich in den 90er-Jahren mit einem Holzbaubetrieb selbstständig gemacht. Wie beim Holz arbeitete es auch in mir weiter. Bei einem Schnitzkurs in Österreich im Jahr 2012 erhielt ich schließlich entscheidende Impulse.“

Ab da an wusstest du, dass du deiner Selbstständigkeit eine neue Ausrichtung geben wirst?

„Das war erst gar nicht so klar. Ich habe mich einfach neu ausprobiert im Umgang mit dem Material Holz. Ich erlaubte mir, kreativ mit der Kettensäge zu sein. Eines Tages war ich mit meinen beiden Söhnen unterwegs und entdeckte einen alten verwitterten Baumstamm. Ich holte die Kettensäge und schnitzte daraus ein Herz. Das war sozusagen die Initialzündung. Was kann man nicht alles für tolle Figuren und Objekte schnitzen – auch oder vor allem aus altem, scheinbar unbrauchbaren Holz …

Das klingt, als wenn wir noch viel von dir erwarten dürfen …?

„Bestimmt. Es gibt so viele Möglichkeiten in dieser Arbeit. Mich reizt es auch, andere Materialien wie z. B. Glas mit Holz zu kombinieren.“

Mit welchen Aufträgen treten deine Kunden an dich heran?

„Das ist unterschiedlich. Manche kommen, weil Sie Holz übrig haben aus altem Abbruchbestand. In unserer ländlichen Gegend gibt es viele alte Höfe. Wenn da eine Scheune abgerissen wird, ist es doch eine schöne Idee, z. B. aus den Gerüstbohlen Skulpturen für den Garten zu fertigen. Damit bewahrt man etwas von der Vergangenheit und gibt ihm eine neue Form. Andere kommen mit eigenen Ideen oder Vorlagen und möchten, dass ich daraus ein Holzobjekt mache. Und wieder andere möchten individuelle Möbelstücke gebaut haben.“

Was ist das Besondere an den Skulpturen, die draußen, z. B. im Garten, stehen?

Sie nehmen die Einflüsse um sich herum auf und verändern sich. So wie auch wir Menschen uns verändern, geprägt durch alles, was uns umgibt. Wir werden grau, das Holz bekommt eine Patina. Oder es setzen sich Pilze darauf … Die Skulptur scheint ein Eigenleben zu führen - sie verändert sich ständig.

Vielen Dank, Hans-Jörg, für das Interview.

Das Interview führte Daniela Wohlfromm, www.textwerkerin.de

Adresse

Hans-Jörg Wickenkamp
Holter 9
59269 Beckum

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